Casa Scaparone Landwirtschaftsbetrieb. Ferienhof. In der Stadt Alba, 5 Minuten vom Zentrum entfernt.
Der einzige Ferienhof der Stadt Alba, der neben Gästezimmern auch Mittag- und Abendessen bietet.
Der einzige Ferienhof der Stadt Alba, der neben Gästezimmern auch Mittag- und Abendessen bietet.
ANBAU nach der Methode "Substantia" (Anthroposophische Landwirtschaft). 10 Hektar Land, auf dem Getreide, Wein, Gemüse und Obst angebaut werden. Wir erzeugen Alba-Weine, Pasta aus alten Getreidesorten, Konfitüren, Konserven, Mehl und Backwaren sowie Honig www.cerealiantichi.it
RESTAURANT - GASTHAUS mit:
- Menü www.cucinavegetale.it: 100% pflanzlich (vegan) und vorwiegend aus biologischer Landwirtschaft.
- typischer und saisonaler Küche, hofeigenen Produkten und traditionellem Ambiente.
- hofeigenen Bio-Weinen im Glas; weiteren lokalen Weinen zur Verkostung und zum Kauf.
ÖFFNUNGSZEITEN DES GASTHAUSES: Mittagessen samstags und sonntags. Abendessen jeden Tag.
GÄSTEZIMMER im FERIENHOF: Doppelzimmer mit Bad oder Vierbettzimmer, um das Landleben zu genießen und sich mit den Produkten unseres Betriebes verwöhnen zu lassen.
Offenes Land, Wiesen, Weinberge, Obstgärten und Wälder. Blick auf Alba, die Langhe und den Roero. Ausflugsmöglichkeiten, Trüffelsuche, Leihfahrräder, Hochzeiten, Familienfeiern, Lern- und Freizeitaktivitäten für Kinder, Sonnenterrasse, Arbeiten auf dem Feld, Kurse rund um die Themen Brotbacken, Landwirtschaft, Pastazubereitung, ein Tag mit den Bienen, vegetarische Küche. Es wird Englisch, Spanisch, Französisch und Piemontesisch gesprochen.
Traditionelle Livemusik. Spiele für Kinder.
KONTAKT: info@casascaparone.it - GPS: Alba, Strada Scaparoni 45. Tel. +39 0173 33.946
Unser Betrieb nennt sich nicht Hotel, sondern „Casa” (= Haus, Heim); ein Moment des Teilens in unserem und Ihrem Leben!
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KURZE GESCHICHTE BIS... HEUTE!
Casa Scaparone ist im Januar 2000 aus einem Projekt bzw. Traum von Battista und Alessandra hervorgegangen.
Diese neue Familie begann mit der Restaurierung einer Gruppe sehr alter Häuser auf einem Hügel der Stadt Alba, die von 1500 bis 1950 von der Adelsfamilie Scaparone bewohnt, nach und nach aufgegeben und schließlich 1999 zu unbewohnbaren und baufälligen Ruinen wurden.
Es folgten lange Jahre der gewissenhaften Restaurierung, um den Gebäuden wieder zu altem Glanz zu verhelfen. Dazu wurden die Häuser mit den gleichen Materialien und Verfahren wieder aufgebaut, die vor dem 20. Jahrhundert verwendet wurden. Es wurde Platz geschaffen für die Unterkünfte der Familie, einen Restaurantsaal und einige Gästezimmer.
Gleichzeitig wurden die neuen Weinberge und Obstgärten angelegt, die Gewächshäuser für das Gemüse, ein Stall für die Tiere, eine Werkstatt und eine Schreinerei sowie Räume für die Herstellung von Käse und Konserven.
2002 wurde Casa Scaparone ein Landwirtschaftsbetrieb, der alles Nötige für die Ernährung des Menschen nach den Gewohnheiten des Piemont erzeugte: Wein, Ziegenkäse, Milch, Rind- und Schweinefleisch, Gemüse, gewöhnliches Getreide zur Herstellung von Mehl als Nahrung für Mensch und Tier, Obst und Konfitüren, Gemüsekonserven. Ein Hofrestaurant wurde im Dezember 2002 eröffnet, einige Gästezimmer im Juni 2003. Es gab viel Arbeit auf den Feldern und in den Ställen. Anfänglich wurden Wein, Käse und Konserven verkauft.
2005 entdeckte Alessandra die biodynamische Landwirtschaft über die Arbeitsgemeinschaft Homöopathie Alba, der sie angehört. Es folgten lange und anstrengende Jahre des Studiums der Anthroposophie, der Wissenschaft des Spirituellen des Rudolf Steiner, mit der Neugier, verstehen zu wollen, was die Rolle des Menschen in einem landwirtschaftlichen Betrieb ist, die Beziehung mit den anderen Lebensformen auf der Erde, d.h. der komplexen Welt der Minerale und der Erde, der starken Welt der Pflanzen und die verwirrende, schwierige Beziehung zur Welt der Tiere, die dem Menschen als Begleiter und auch Nahrung dienen.
So laufen an dieser Stelle der Weg der esoterisch-spirituellen Suche und die Art der praktischen Umsetzung eines Arbeitslebens zusammen, das der Präsenz des Menschen auf dem Land und unter den Leuten einen Sinn geben kann!
Der Erfolg mit der Methode des biologischen Landbaus, mit dem Verzicht auf chemischen Dünger und Herbizide, mit der Humuswirtschaft und dem Ende des Kampfes gegen die (früher „Unkraut” genannten und) heute als Helfer eingesetzten Wildkräuter wurde zum Anlass, die Produktion des Hofes und die Ernährung seiner Bewohner zu ändern. Mit dem Ziel, zuerst die Tiere und später auch alle tierischen Produkte auszuschließen.
Da die körperlichen „Mühen”, die es uns kostete, unsere Nahrung zu produzieren, bedeutend geringer wurden, wanden wir uns dem Studium und der Planung einer Ernährung zu, die ausschließlich auf pflanzlichen Produkten basiert.
So wurde bei Casa Scaparone die Suche nach Nachhaltigkeit zum entscheidenden Antrieb für die Arbeit und das Leben. Wir beginnen zu verstehen, dass es vielleicht nicht nötig ist, Öl, Strom, Wasser, Industrie, Transporte und vor allem menschliche Arbeit aufzuwenden, um „Essen” zu produzieren; dass es uns mit etwas Einsatz möglich ist, „weniger” zu erzeugen, um mehr zu haben! Und das Öl dazu zu verwenden, die nächsten fünf Jahrhunderte Motorrad und Kabrio zu fahren!
Maßgebend war die Entscheidung, 2010 mit Freunden und Studienkollegen eine Gruppe zu gründen, die später eine Gemeinschaft von Familien wurde und sich zum Ziel gesetzt hat, das Konzept der Harmonie zwischen Mensch und Erde, Pflanzen und Tieren zu verstehen und in die Praxis umzusetzen: Aus diesem Ansatz entstand das Projekt www.cerealiantichi.it, eine Reihe von Getreideprodukten aus alten Sorten, deren Wiederentdeckung wir dem Netzwerk Rete Semi Rurali (der italienischen Entsprechung der IG Saatgut) mit der Forschungsarbeit von Massimo Schellino, dem Verband Civiltà Contadina („Bäuerliche Kultur”) mit Antonio Grasso sowie den Studien zur Homöodynamik bei Pietro Gallo und Enzo Nastati verdanken.
Casa Scaparone arbeitet mit der Bewegung für ein sinnvolles Minuswachstum Movimento Decrescita Felice von Maurizio Pallante zusammen und gehört zu den ersten Unterzeichnern der Bewegung Stop al Consumo di Territorio Agricolo („Stopp dem Verbrauch von landwirtschaftlichen Flächen”) von Gino Scarsi.
Nach dem Beginn mit nur einer Handvoll Samen jener Arten, die von der auf „Verbrauch” und „Menge” ausgerichteten Landwirtschaft aufgegeben wurden, bauen wir inzwischen auf 10 Hektar neue-alte Getreidesorten an!
Casa Scaparone beliefert Geschäfte und Restaurants in Norditalien, Frankreich und der Schweiz mit seinen Erzeugnissen. Auch ein Online-Shop ist in Planung, um die Produkte direkt auf der Internetseite bestellen zu können.
Die Studien gehen weiter und es kommt zur Gründung der Freunde-Arbeitsgemeinschaft „Substantia”, die sich darum bemüht, eine landwirtschaftliche Anbaumethode zu ermitteln, die auf verschiedenen anderen Landwirtschaftsmethoden basiert, und zwar außerhalb der Zertifizierungsorganisationen, die nach der Ansicht der Substantia-Mitglieder dazu neigen, die Betriebe an eine schriftlich festgelegte Methode zu binden. Die Angehörigen von www.substantia.it tendieren jedoch dazu, Anbau und Verarbeitung von Nahrungsmitteln nach einer Methode zu betreiben, die in ständiger Entwicklung ist und mit sehr großer Offenheit dem Studieren und Experimentieren viel Raum lässt, ohne einer bestimmten Denkrichtung angehören zu müssen, sondern frei und den erzielten Resultaten und Fähigkeiten der einzelnen Akteure gemäß zum Ausdruck kommen soll.
Die Substantia-Methode ist und bleibt in ständiger Entwicklung, in jedem Jahr und jedem Produktionszyklus.
Im Januar 2014 wurde - nach einem Jahr der theoretischen und insbesondere praktischen Vorbereitung - das Projekt www.cucinavegetale.it ins Leben gerufen: Cucina Vegetale („Pflanzliche Küche”) ist eine Art der Zubereitung MIT der ganzen Vielfalt der Pflanzenwelt.
Das Restaurant bietet neben einem traditionellen Menü mit vielen Lebensmitteln aus biologischem Anbau und dem Landwirtschaftsbetrieb Casa Scaparone das Menü Cucina Vegetale 100% vegan.
Niemand von Casa Scaparone wollte oder will sich anmaßen, anderen etwas „beibringen” zu müssen, aber wir sind bereit, die gemachten Entdeckungen und erlebten Erfahrungen mit anderen zu teilen!
Casa Scaparone bereitet für alle Interessierten jede Art von Lebensmittel zu; das beginnt mit dem traditionellen piemontesischen Menü und setzt sich „nach Wunsch” fort. Auf diese Weise hat JEDER Zugang zum Restaurant und kann alles, was wir tun, kennen lernen und teilen!
Der Sinn für das Schöne und für das Gute sind die treibenden Beweggründe der Scaparone-Küche, die gepaart mit dem Konzept der Gesundheit und des Respekts dazu führen, jeden Gast zu akzeptieren!
Casa Scaparone freut sich, Speisen für Personen mit Unverträglichkeiten, Allergien oder Zöliakie servieren zu dürfen!
Im Casa Scaparone wurde noch NIE von Gefriertruhen oder Schnellkühlern Gebrauch gemacht...
Casa Scaparone bietet die Möglichkeit zur Teilhabe an den täglichen Aktivitäten, die gemeinsame Nutzung dieser Häuser und der Gemeinschaftsräume, ein Gasthaus, wo gelegentlich traditionelle piemontesische Musik gespielt wird, 9 Gästezimmer, ein Projekt für touristische Besuche auch der etwas anderen Art und eine Reihe von Kursen - sowohl wöchentlich für die Bewohner der Region Alba als auch in Form von Wochenend-Workshops - rund um die Landwirtschaft, Brotzubereitung und Ernährung.
Im Casa Scaparone:
gibt es keine Fernseher: hier gibt es Sie und uns und ein paar Hundert gelesener Bücher zu Ihrer Verfügung... und dazu Gratis-WLAN;
gibt es keine Minibar in den Zimmern (um allein zu trinken...), aber eine Bar, um es spät werden zu lassen und alles Mögliche zu verkosten;
ist trotz der 14 Jahre schwerer und begeisternder Tätigkeit immer noch der Wunsch zu feiern vorhanden, auf intelligente und unbekümmerte Weise!
Casa Scaparone ist das Heim und das Leben aller, die hier mit Liebe arbeiten, um ihren eigenen Weg zu finden.
Casa Scaparone ist 12 Monate im Jahr geöffnet, weil die Arbeit unter allen aufgeteilt wird und niemand das ganze Jahr über wie ein Verrückter arbeiten muss, um zu überleben!
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„Nach 12 Jahren voller Gäste aus aller Welt, die ihren Urlaub mit uns geteilt haben, fühle ich im Moment des Abschieds immer noch oft diese „Urlaubsende-Wehmut”, wenn man sich wie alte Freunde verabschiedet und verspricht, sich zu einer anderen Zeit an einem anderen Ort wiederzusehen, einlädt: „Kommt uns doch besuchen”, „Wir kommen wieder”; ja vielleicht, da spricht der unverbesserliche Romantiker und ewige Visionär aus mir, aber was will man machen....
Abends, wenn ich schlafen gehe, müde von einem Tag intensiver und begeisternder Arbeit auf dem Feld, im Haus, am Computer, mit dem Akkordeon und im Gasthaus, spüre ich sehr stark, wie die ganze Liebe, die wir aufrichtig, immer bedingungsloser und aus reinem Glauben zu geben versucht haben, zu mir zurückkehrt in diese kleine Welt voller Magie, die wir „Casa” genannt haben, in dieses Leben, das wir frohen Mutes wählten und das uns belohnt hat, denn wir sind noch Hier und Jetzt und können es erzählen und genießen”.
Battista, Beruf: Visionär, Mitbegründer der Landwirtschaftsgemeinschaft Casa Scaparone Comunità Agricola.